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  • Release Date 2016-05-11
  • Label SoulForce
  • Catalog SFR19EP
JUICE und splash! Mag wissen Bescheid. Samy Deluxe und MoTrip wissen Bescheid. Alle verdammten Raver im verdammten Club wissen Bescheid. TRETTMANN hat die Hitze fur 2016 und mit KitschKrieg 2 nun die zweite EP binnen weniger Wochen am Start. Vom DancehallDon aus Leipzig zum PostTrapTroubadour aus den Wolken. Vom in Fachkreisen geschatzten Einzelkampfer zum Vorboten einer neuer Bewegung. TRETTMANN und seine Reinkarnation sind die Uberraschung des laufenden Musikjahres. Ende Januar erschien seine EP KitschKrieg uber das Berliner Label SoulForce Records. Seitdem steht die Musikpresse und Netzgemeinschaft kollektiv Kopf. In der Inbox drangen sich die Feature Anfragen. Und aus den Clubs wabern Hits wie Skyline oder Raver ins Morgengrauen als hatte dieses Land nie ein Problem im Themengebiet Tanzlokalentertainment und Muttersprache gehabt. TRETTMANN hat stets alle mogliche Musik geliebt und gelebt. Sade und Anita Baker Garnett Silk und Mavado Biggie und JayZ TheDream und Usher Young Thug und Travi Scott. Er hat die klassischen Alben studiert und die neuesten Hits gepumpt jahrelang. Er hat die Flows der Grossen verinnerlicht und darin seine eigene Sprache gefunden. Mit dem Produzentenkollektiv KitschKrieg hat TRETTMANN nun endlich das musikalische Umfeld um aus all diesen Einflussen einen so koharenten wie vielfaltigen Sound zu formen und dabei echte Hymnen fur das Hier und Jetzt zu schreiben. KitschKrieg 2 ist die nachste Manifestation dieses Momentums. Fur Bukanier hisst TRETTMANN die Piratenflagge hebt das Glas und segelt in Zeitlupe durch den nachtlichen Nebel gen Fest und Feierland. Auf Lila Fruhling wirft er mit Moula und Metaphern um sich. Und mit 120 Jahre kommt es zum Gipfeltreffen der Zukunft mit der Hamburger Newcomerin Haiyti. Das Stuck ist nominell ein Partysong: Ich komm aus dem Club nicht raus order noch ne Flasche. Aber zwischen den triumphalen Kicks und den hibbeligen Hi Hats schimmert subtil Melancholie durch auch feine lakonische Ironie. In diesen Momenten erinnert das unwahrscheinliche Duo an Bonnie und Clyde mit einem Kofferraum voll Rumflaschen an Nina Hagen und Udo Lindenberg im TurnUpModus. Oder anders: Nie waren sich Trillwelle und die Neue Deutsche Wave naher. Auf Alles Echt schliesslich legt TRETTMANN seinen melodischen Flow uber einen Grime Riddim aus dem Kreuzberger KitschKriegKeller EskiSynth und WileySample inklusive. Es ist eine Hommage langjahriger Fans an die fruhen Tage des Genres; an die ungefilterte Energie von rauschenden Raves und dem Rauschen im Piratenradio; an das EinfachMal Machen und das DieWeltVerandernWollen. So schliesst sich der Kreis zu TRETTMANN der nie zu einer Szene zugehoren wollte und sich auf diese Weise seine eigene schuf. Ich hab mit all dem nicht angefangen nur um euch allen zu gefallen / Hab das alles fur mich gemacht jetzt beginnt es euch allen zu gefallen / Alle wollen dass ich so weitermache doch ich schulde keinem einen Gefallen / Fizzle sagt wenn ich so weitermache dann fullen wir im Winter Hallen. Truss im daddy! (Ach so: Einen Remix zu Skyline gibts auch noch. Mit einem gewissen Samy Deluxe und einem gewissen MoTrip. Keine grosse Sache halt.) Was isst das fur 1 Life Ein ziemlich grossartiges. Und TRETTMANN hat im Fruhsommer 2016 den besten Soundtrack dafur.
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